Bilaterale Kulturbeziehungen
Die deutsch-marokkanischen Kulturbeziehungen sind problemfrei und unbelastet. Sie beruhen auf dem 1989 in Kraft getretenen bilateralen Kulturabkommen. In regelmäßigen Abständen finden Kulturkonsulationen statt, in denen Maßnahmen der bilateralen Zusammenarbeit gemeinsam definiert und beschlossen werden. Die letzten Kulturkonsultationen fanden im Juni 2009 in Berlin statt.
Unsere AKBP-Maßnahmen konzentrieren sich auf Multiplikatoren und setzen vorwiegend bei jungen Marokkanern an, die über Stipendienprogramme und auf ihre Bedürfnisse und ihren Geschmack ausgerichtete Kulturveranstaltungen enge und nachhaltige Bindungen an Deutschland entwickeln sollen. Die Erfahrungen sind positiv. Die dafür erforderliche Finanzausstattung sollte beibehalten werden. Es wird erwartet, dass Deutschland darüber hinaus mit öffentlichkeitswirksamen Höhepunkten mehr Profil zeigt, nicht zuletzt, um die Wahrnehmung der Vielfalt des deutschen Engagements in Marokko (GIZ und KfW, AHK, GI und DAAD, AvH, Stiftungen) zu schärfen. Seitens der Regierung besteht Interesse an der Gründung einer Deutschen Schule sowie einer deutsch-marokkanischen Hochschule.
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Seit 1995 unternimmt das Deutschen Archäologischen Institut in Nordostmarokko und Essaouira Prospektionen und Grabungen. Dabei wurden u.a. die bislang ältesten Schmuckstücke der Menschheitsgeschichte entdeckt.
Archäologie
IfA Report: Der Westen und die Islamische Welt
Welche Chancen haben Dialog und Verständigung im Schatten des Terrors? Der vom Institut für Auslandbeziehungen (IfA) herausgegebene Report zum Stand der interkulturellen Beziehungen zwischen der westlichen und der muslimischen Welt versucht eine Antwort. Er erscheint als Beitrag des "Europäisch- islamischen Kulturdialogs", den das IfA mit Mitteln des Auswärtigen Amts durchführt. Eine unabhängige Autorengruppe muslimischer Intellektueller aus Ägypten, Syrien, den Palästinensischen Gebieten, Bosnien und Herzegowina, Pakistan und Malaysia formuliert im vorliegenden Report ihre Sicht der Kernprobleme zwischen westlicher und islamischer Welt und zeigt Ansätze für mehr Verständigung und die Überwindung von Hass und Terror.
Studie des Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Paläontologen der TU Bergakademie Freiberg , unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg W. SCHNEIDER und der marokkanischen Chouaїb Doukkali Universität El Jadida, unter der Leitung von Prof. Dr. Hafid SABE...
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